Februar

trio contemporaneo

Besinnliches und Virtuoses aus Barock, Klassik und Neuzeit

Viola/Violine (Benjamin Nachbar)

Orgel (Tamara Buslova)

Kleines Schlaginstrumentarium ( Günther Wiesemann )

 

 

Die Glocke im Januar 2015 beschreibt das Spiel von Benjamin Nachbar“

alle faszinierende Schönheit des Violinspiels. Sein gefühlvoller Hochglanz-Geigenton beeindruckte durch das saubere Leuchten der Klangfarben. Sein kerniger, fülliger Klang bleibt auch in den Spitzenlagen stets federnd und geschmeidig, gefällt in der Innigkeit der langsamen, der virtuosen Wendigkeit in den schnellen Sätzen“

Günther Wiesemann erzeugt in seinen Kompositionen dichte, flirrenden Klangkonstellationen. Dazu durch die Orgel eine geheimnisvolle Atmosphäre. Das Spiel der Viola unterstreicht die existenzielle Tragweite. Bei aller Modernität scheint der Stil der Kompositionen auch solchen Hörern zugänglich, die mit Neuer Musik nur wenig vertraut sind.

Das „Trio Contemporaneo “ aus Hattingen führt die Zuhörer durch viele Epochen der Musikgeschichte. Musik zum „anfassen“ bieten Werke des Komponisten Günther Wiesemann.

Während der Violonist Benjamin Nachbar von Tamara Buslova an der Orgel begleitetet, eine elastische, breit ausladende Art der Tongebung präsentiert, die dem intensiven Inhalt des Konzertes mit farbigem Klang Rechnung trägt, bilden die Kompositionen von Günther Wiesemann Schwerpunkte, die den Zuhörern, getragen von der Klarheit und Durchsichtigkeit der in wehmütigen Höhen und tiefen Bässen schwelgenden Orgel, eine hypnotisierende Vielfalt an Klangfarben bescheren.

Der Gruppenname contemporaneo verweist neben seinem Bezug auf den zeitgenössischen Anteil in dem Programm auch darauf, dass alle Musiker bei einigen Neuzeitwerken neben ihrem Hauptinstrument auch Schlaginstrumente spielen.

Das Trio hat sich in den letzten Jahren in der Klassikszene viel Anerkennung erworben.

Der Komponist Günther Wiesemann, Schlagwerk und Orgel, führt mit seinen beiden Werken „Lichtstück“ und die tägliche Neuheit des Himmels in die Welt zeitgenössischer Literatur.

Viola/Violine (Benjamin Nachbar), Orgel (Tamara Buslova) und Kleines Schlaginstrumentarium ( Günther Wiesemann )

Das „Trio Contemporaneo“ hat sich in der Klassikszene einen Namen gemacht. Benjamin Nachbar wurde in Czernowitz geboren. Nach einem Bratschen- und Violinstudium in Gent und Maastricht spielte er in verschiedenen philharmonischen Orchestern.Tamara Buslova stammt aus Moldawien. Sie hat sich auch auf Schlagzeugbegleitung bei Orgelkonzerten spezialisiert.

Günther Wiesemann ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er hat bei Opernaufführungen und Festspielen mitgewirkt, spielte im Fernsehen und im Rundfunk. Darüber hinaus komponiert er.


 


 


 

04.03.2017, 11:00 Uhr, St. Bartholomäus Ahlen

Malerei und Musik

Die Verleugnung des Petrus

Julia Jork,  Malerei - Tätowierung

Andreas Blechmann, Orgel

"Live"- Malerei zur Passion mit Julia Jork. Orgelimprovisationen von Andreas Blechmann

Verleugnung des Petrus.

Eine Freundschaft wird von außen bedroht. Der Gewissenskonflikt des Petrus in seiner Hilflosigkeit und Angst:

Die Ankündigung der Verleugnung (Mk 14, 26-31) steht als Bindeglied zwischen dem letzten Mahl Jesu mit den Jüngern und der Szene in Gethsemane. Jesus prophezeit allen Jüngern, dass sie zur Sünde verleitet oder abfallen werden.

 

Petrus sündigt, weil er sich von Jesus abwendet, zu dem er existentiell gehört, dadurch fällt er aus dem Glauben und der Liebe, die das Gegenteil der Entfremdung sind. Petrus erkennt seine Sünde/Entfremdung, als der Hahn ruft. Das Weinen drückt seine starke Gefühlsbewegung aus. Es ist Ausdruck der Selbstzerstörung, die bei der Bewusstwerdung der Entfremdung einsetzt. Es sei denn, es gibt eine "erlösende Macht".

Jeder Mensch stellt immer wieder fest, dass er anders handelt, als er sollte und wollte, und dass er damit seine eigenen Überzeugungen verleugnet. Und doch spricht Gott ihm immer wieder Vergebung zu, die eine neue Chance eröffnet.

 

Julia Jork ist eine junge Künstlerin, die seit früher Kindheit die Malerei liebte. Nachdem sie sich verschiedenen Techniken, wie Öl, Acryl, Pastellkreiden, Aquarell oder Kohle bediente, entdeckte sie expressionistische, surrealistische und moderneThemen. Neben der Malerei ist die Kunst der Tätowierung zu ihrer Berufung geworden. Sie betreibt ein Studio in Bielefeld.

Design gehört zu ihren Lieblingsthemen. Zu ihren Lieblingskünstlern zählen Dali, Monet und Sahm.

Vor einigen Jahren wechselte die gelernte Lehrerin in den Beruf der Malerei und Tattoo.

In zahlreichen Ausstellungen konnte die Künstlerin ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren.