Juli

Concerto Maestoso

Festliche Musik für Trompete und Orgel

Martin Schröder: Trompete, Horn

Hans-André Stamm: Orgel, Komposition

Hinweis: Dieses Konzerzt findet voraussichtlich in Ahlen, St. Marien, Marienplatz, statt

Eines der beliebtesten Konzerte der Reihe "Marktmusik Ahlen" war das Conerto Maestoso mit Martin Schröder und dem Komponisten und Organisten Hans-André Stamm, welcher einige seiner Kompositionen vorstellte.

Martin Schröder und Hans-André Stamm präsentieren virtuose - heitere und zugleich lyrische Barockmusik der italiensichen Meister Alessando Scarlatti und Tomaso Albinoni u.a. Ebenfalls aus der Barockzeit, jedoch in anderer Klangsprache erklingen festliche Tänze des französichen Komponisten Jean-Joseph Mouret und geistliche Kantatenmusik von Johann Sebastian Bach. Zeitgenössische Musik aus der Feder des Organisten Hans-André Stamm, Kompositionen die folkloristische Elemente europäischer, lateinamerikanischer und indischer Musik mit moderner romantischer Tonsprache zu einem spannenden Hörerlebnis verknüpfen, bilden dazu einen erfrischenden Kontrast.

Martin Schröder, geboren 1977 in Gräfelfing, aufgewachsen in Dortmund, spielt seit seinem 9. Lebensjahr Trompete. Als Trompeter des „Überregionalen Jugendorchesters“ trat er bereits in seiner Schulzeit in England, Irland, Skandinavien und Polen auf. Von 2000-2005 studierte er Instrumentalpädagogik / Trompete an der Hochschule für Musik Detmold (Abteilung Dortmund) bei Dominik Stegemann und Fredrick Dweir. Von 2005 bis 2007 folgte ein künstlerisches Studium mit abschließender Reifeprüfung an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal) bei Prof. Nancy Gildner.

Mit dem Blechbläserquintett “Ruhrblech“ und gemeinsam mit dem Organisten Hans-André Stamm gibt er regelmäßig Kirchenkonzerte. Als Piccolo-Trompeter ist er gefragter Solist bei Kantaten- und Oratorienkonzerten im Ruhrgebiet. In Südkorea spielte er mit den „Seoul Classical Players“ Händels „Feuerwerksmusik“ und als Aushilfe im „Mostly Philharmonic Orchestra“ Shows mit den koreanischen Popstars Insooni und Kim Bum Soo. Martin Schröder ist als Instrumentallehrer und Dirigent an den Musikschulen Iserlohn, Bochum und Soest tätig.

Hans-André Stamm, geboren 1958 in Leverkusen, erhielt Orgel- und Klavierunterricht seit dem 7. Lebensjahr. Mit elf Jahren begann er mit einer regen Konzerttätigkeit als Orgelvirtuose im In- und Ausland. Eine erste Schallplatten-Einspielung mit Orgelmusik folgte im Alter von 13 Jahren, mit 16 Jahren gab er bereits ein Solokonzert in Notre-Dame von Paris. 1973-1976 studierte er künstlerisches Orgelspiel am Conservatoire Royal de Musique in Lüttich bei Hubert Schoonbroodt, außerdem von 1976-1980 katholische Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik/Klavier an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Hans-André Stamm veröffentlichte mehrere Notenausgaben bei renommierten Musikverlagen und lebt derzeit als freischaffender Komponist und Konzertorganist. Im Jahre 2000 spielte er für Pioneer (USA/Japan) zwei DVDs (Audio & Video CDs), die weltweit erste DVD-Produktion mit den Orgelwerken Bachs auf der größten Barockorgel Thüringens, der Trost-Orgel in Waltershausen, ein.

 

04.03.2017, 11:00 Uhr, St. Bartholomäus Ahlen

Malerei und Musik

Die Verleugnung des Petrus

Julia Jork,  Malerei - Tätowierung

Andreas Blechmann, Orgel

"Live"- Malerei zur Passion mit Julia Jork. Orgelimprovisationen von Andreas Blechmann

Verleugnung des Petrus.

Eine Freundschaft wird von außen bedroht. Der Gewissenskonflikt des Petrus in seiner Hilflosigkeit und Angst:

Die Ankündigung der Verleugnung (Mk 14, 26-31) steht als Bindeglied zwischen dem letzten Mahl Jesu mit den Jüngern und der Szene in Gethsemane. Jesus prophezeit allen Jüngern, dass sie zur Sünde verleitet oder abfallen werden.

 

Petrus sündigt, weil er sich von Jesus abwendet, zu dem er existentiell gehört, dadurch fällt er aus dem Glauben und der Liebe, die das Gegenteil der Entfremdung sind. Petrus erkennt seine Sünde/Entfremdung, als der Hahn ruft. Das Weinen drückt seine starke Gefühlsbewegung aus. Es ist Ausdruck der Selbstzerstörung, die bei der Bewusstwerdung der Entfremdung einsetzt. Es sei denn, es gibt eine "erlösende Macht".

Jeder Mensch stellt immer wieder fest, dass er anders handelt, als er sollte und wollte, und dass er damit seine eigenen Überzeugungen verleugnet. Und doch spricht Gott ihm immer wieder Vergebung zu, die eine neue Chance eröffnet.

 

Julia Jork ist eine junge Künstlerin, die seit früher Kindheit die Malerei liebte. Nachdem sie sich verschiedenen Techniken, wie Öl, Acryl, Pastellkreiden, Aquarell oder Kohle bediente, entdeckte sie expressionistische, surrealistische und moderneThemen. Neben der Malerei ist die Kunst der Tätowierung zu ihrer Berufung geworden. Sie betreibt ein Studio in Bielefeld.

Design gehört zu ihren Lieblingsthemen. Zu ihren Lieblingskünstlern zählen Dali, Monet und Sahm.

Vor einigen Jahren wechselte die gelernte Lehrerin in den Beruf der Malerei und Tattoo.

In zahlreichen Ausstellungen konnte die Künstlerin ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren.