Samstag, 07.11.2015, 11:00 Uhr

"Ich tanze um die Welt mit dir"

Eine Reise durch die Metropolen mit Anne Kahtrin Hoffmann - Gesang, Miriam Kaduk-Piano, Laura Wiebusch - Klarinette

Das Konzert des Trios um Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek beinhaltet einen Auszug ihres Programms durch die unterschiedlichen Genre und Orte der Weltmusik. Gedanken und Texte dazu werden vorgetragen von Ilse Blomberg, eine Ahlener Autorin, welche im November ihr neues Buch in der Stadtbücherei in Ahlen vorstellen wird. Die Reise beinhaltet Lieder aus Frankreich, Italien, Brazilien, China und andere. Mit Eindrücken von den Metropolen der Welt auf Leinwand erweitert sich das Konzert zu einem Multivision Erlebnis.

"Non, je ne regrette rien" (frz."Nein, ich bedaure nichts") ist wohl das berühmteste Chancon von Edith Piaf. Der Texter Michel Vaucaire (1904-1980) und der Komponist Charles Dumont (geb. 1929) stellten der bereits todkranken Piaf das Lied "Je ne regrette rien" am Piano vor. Der Song beschreibt Edith Piaf´s Leben mit Liebschaften, Sorgen und Freuden. Das Lied beinhaltet ein optimistisches Ende in Form eines Neuanfangs. Ein triumphales Finale... Es wurde 1960 mit großem Erfolg in Paris uraufgeführt.

In Robert Stolz "Salome" geht es um die Geschichte um Salome der Tochter der Herodias. Die Legende selbst erscheint im Neuen Testament folgendermaßen: Herodias begehrt den Tod des Johannes, doch Herodes weigerte sich, diesen töten zu lassen. Anläßlich einer Geburtstagsfeier des Herodes, der viele Würdenträger beiwohnten, führte die Tochter der Herodias einen Tanz auf, mit dem sie die Anwesenden derart in Verzückung versetzte, das Herodes ihr schwor: " Um was du mich auch bitten wirst, ich werde es dir geben, bis zur Hälfte meines Reiches. Das Mädchen fragte ihre Mutter, was sie sich wünschen solle, und flüsterte ihr das eigene Begehren ein. Sie solle den Kopf des Johannes verlangen. Diesem Wunsch konnte sich Herodes Antipas um der Eide und um derer Willen, die mit zu Tisch lagen, nicht verweigern. Er ließ Johannes köpfen und das Haupt auf einer Schale der Tänzerin bringen.

04.03.2017, 11:00 Uhr, St. Bartholomäus Ahlen

Malerei und Musik

Die Verleugnung des Petrus

Julia Jork,  Malerei - Tätowierung

Andreas Blechmann, Orgel

"Live"- Malerei zur Passion mit Julia Jork. Orgelimprovisationen von Andreas Blechmann

Verleugnung des Petrus.

Eine Freundschaft wird von außen bedroht. Der Gewissenskonflikt des Petrus in seiner Hilflosigkeit und Angst:

Die Ankündigung der Verleugnung (Mk 14, 26-31) steht als Bindeglied zwischen dem letzten Mahl Jesu mit den Jüngern und der Szene in Gethsemane. Jesus prophezeit allen Jüngern, dass sie zur Sünde verleitet oder abfallen werden.

 

Petrus sündigt, weil er sich von Jesus abwendet, zu dem er existentiell gehört, dadurch fällt er aus dem Glauben und der Liebe, die das Gegenteil der Entfremdung sind. Petrus erkennt seine Sünde/Entfremdung, als der Hahn ruft. Das Weinen drückt seine starke Gefühlsbewegung aus. Es ist Ausdruck der Selbstzerstörung, die bei der Bewusstwerdung der Entfremdung einsetzt. Es sei denn, es gibt eine "erlösende Macht".

Jeder Mensch stellt immer wieder fest, dass er anders handelt, als er sollte und wollte, und dass er damit seine eigenen Überzeugungen verleugnet. Und doch spricht Gott ihm immer wieder Vergebung zu, die eine neue Chance eröffnet.

 

Julia Jork ist eine junge Künstlerin, die seit früher Kindheit die Malerei liebte. Nachdem sie sich verschiedenen Techniken, wie Öl, Acryl, Pastellkreiden, Aquarell oder Kohle bediente, entdeckte sie expressionistische, surrealistische und moderneThemen. Neben der Malerei ist die Kunst der Tätowierung zu ihrer Berufung geworden. Sie betreibt ein Studio in Bielefeld.

Design gehört zu ihren Lieblingsthemen. Zu ihren Lieblingskünstlern zählen Dali, Monet und Sahm.

Vor einigen Jahren wechselte die gelernte Lehrerin in den Beruf der Malerei und Tattoo.

In zahlreichen Ausstellungen konnte die Künstlerin ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren.