Tagesimpuls Palmsonntag, 04.04.2020

Inga Baron aus unserer Gemeinde St. Bartholomäus spielt das Klarinettenkonzert von Johann Stamitz (1717-1757) in B-Dur. Die Aufnahme entstand am 31.12.19 in St. Bartholomäus.

Tatsächlich staunt man schon bei Johann Wenzel Anton Stamitz (1717 – 1757) Klarinetten-Konzert in B-Dur in den Sätzen über hoch virtuose Kapriolen, die wie ein Vorschein von Mozarts A-Dur-Seligkeiten klingen

 

Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. 
Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause 
an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun 
aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.
Der folgende Text zum Palmsonntag bleibt aktuell:
Er ruft auf zum Hören, zum unbedingten Vertrauen auf Gott, zum Glauben an sein rettendes Eingreifen, 
zum Einstimmen in das Bekenntnis des „Gottesknechts“: GOTT, der Herr, wird mir helfen. Auch in Krisenzeiten wie die aktuelle.....

Jesaja 50, 4-7
4 GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern,damit ich verstehe,die Müden zu stärkendurch ein aufmunterndes Wort.
Jeden Morgen weckt er mein Ohr,damit ich höre, wie Schülerhören.
5 GOTT, der Herr, hat mir das Ohrgeöffnet. Ich aber wehrte mich nichtund wich nichtzurück.
6 Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen,und meine Wange 
denen, die mir den Bartausrissen.Mein Gesicht verbarg ich nichtvor Schmähungen und Speichel.
7 Und GOTT, der Herr, wird mir helfen;darum werde ich nicht in Schandeenden.Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie 
einen Kiesel;ich weiß, dass ich nichtin Schandegerate.

VID-20200403-WA0000.mp4 (37495878)  
Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir freuen uns, dass dieser Text Ihr Interesse geweckt hat. Selbstverständlich können Sie den Artikel für Ihren persönlichen Gebrauch ausdrucken oder zu ihm verlinken.

Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sie deshalb nicht pauschal zur Weiterverbreitung – und zum Kopieren – freigeben können. Wenn Sie unsere Inhalte an andere weitergeben, auf Ihrer Homepage posten oder zum Beispiel per Social Media weiterverbreiten wollen, erhalten Sie hier eine entsprechende Lizensierung:
https://www.rhein-zeitung.de/ar.1953631

Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir freuen uns, dass dieser Text Ihr Interesse geweckt hat. Selbstverständlich können Sie den Artikel für Ihren persönlichen Gebrauch ausdrucken oder zu ihm verlinken.

Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sie deshalb nicht pauschal zur Weiterverbreitung – und zum Kopieren – freigeben können. Wenn Sie unsere Inhalte an andere weitergeben, auf Ihrer Homepage posten oder zum Beispiel per Social Media weiterverbreiten wollen, erhalten Sie hier eine entsprechende Lizensierung:
https://www.rhein-zeitung.de/ar.1953631

Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir freuen uns, dass dieser Text Ihr Interesse geweckt hat. Selbstverständlich können Sie den Artikel für Ihren persönlichen Gebrauch ausdrucken oder zu ihm verlinken.

Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sie deshalb nicht pauschal zur Weiterverbreitung – und zum Kopieren – freigeben können. Wenn Sie unsere Inhalte an andere weitergeben, auf Ihrer Homepage posten oder zum Beispiel per Social Media weiterverbreiten wollen, erhalten Sie hier eine entsprechende Lizensierung:
https://www.rhein-zeitung.de/ar.1953631

 

Tagesimpuls, Mittwoch, 01.04.2020

 
Larissa Neufeld spielt:
 „Schneeglöckchen“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky
 

 

„Schneeglöckchen“ gehört zu den Klavierstücken über die Monate des Jahres mit dem Titel „Die Jahreszeiten“ aus den Jahren 1875/76. Das „Schneeglöckchen hat Tschaikowsky für den Monat April komponiert.

Das Schneeglöckchen.

Das Schneeblümchen schaut

So bläulich und weiß. Und ringsum taut

Letzter Schnee und Eis. Ihr Tränen, geweint

Um vergangenes Leid, Mit Träumen vereint

Von glücklicher Zeit.

A. Majkov

Wohin gehören wir? Wer ist unser Herr und welche Folgen muss das für unser eigenes Leben haben? Ob in persönlichen Entscheidungen der Lebensführung, ob bei der Wahl des Berufes und seiner Ausübung oder in gesellschaftlichen
Fragen, die uns bewegen, ist es wichtig zu wissen, zu wem wir gehören und in wessen Reich wir leben.

Lesung aus dem Buch Daniel
Dan 3, 14-21.49.91-92.95

In jenen Tagen
sprach König Nebukadnezzar: Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego: Ihr verehrt meine Götter nicht und betet das goldene Standbild nicht an, das ich errichtet habe?
Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Pfeifen und Zithern, der Harfen, Lauten und Sackpfeifen und aller anderen Instrumente hört, sofort niederzufallen und das Standbild anzubeten, das ich habe machen lassen, ist es gut; betet ihr es aber nicht an, dann werdet ihr noch zur selben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen. Welcher Gott kann euch dann aus meiner Gewalt erretten?
Schadrach, Meschach und Abed-Nego erwiderten dem König Nebukadnezzar: Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
Wenn überhaupt jemand, so kann nur unser Gott, den wir verehren, uns erretten; auch aus dem glühenden Feuerofen und aus deiner Hand, König, kann er uns retten.
Tut er es aber nicht, so sollst du, König, wissen: Auch dann verehren wir deine Götter nicht und beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast.
Da wurde Nebukadnezzar wütend; sein Gesicht verzerrte sich vor Zorn über Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Er ließ den Ofen siebenmal stärker heizen, als man ihn gewöhnlich heizte.
Dann befahl er, einige der stärksten Männer aus seinem Heer sollten Schadrach, Meschach und Abed-Nego fesseln und in den glühenden Feuerofen werfen.
Da wurden die Männer, wie sie waren - in ihren Mänteln, Röcken und Mützen und den übrigen Kleidungsstücken - gefesselt und in den glühenden Feuerofen geworfen.
Aber der Engel des Herrn war zusammen mit Asarja und seinen Gefährten in den Ofen hinabgestiegen. Er trieb die Flammen des Feuers aus dem Ofen hinaus.
Da erschrak der König Nebukadnezzar; er sprang auf und fragte seine Räte: Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen? Sie gaben dem König zur Antwort: Gewiss, König!
Er erwiderte: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen. Sie sind unversehrt, und der vierte sieht aus wie ein Göttersohn.
Da rief Nebukadnezzar aus: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos. Denn er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet. Im Vertrauen auf ihn haben sie lieber den Befehl des Königs missachtet und ihr Leben dahingegeben, als dass sie irgendeinen anderen als ihren eigenen Gott verehrten und anbeteten.

 

Tagesimpuls, Dienstag, 31.02.2020

Sabeth Perez/Gabriel Perez: Yerba Mate
 
Eines von 2 Vertonten Liedern der "Guarani" Legenden aus dem Volksstamm der Ureinwohner Südamerikas, gesungen und exclusiv freigegeben für den Tagesimpuls von Sabeth Perez.
Das Lied wurde arrangiert und kompomiert von Gabriel Perez. Im Nordosten Brasiliens machten die Tupi (Guarani) einen großen Anteil der Vorfahren der heutigen portugisischsprachigen Bevölkerung aus. Nachkommen leben heute vor allem in Paraíba, Pernambuco und Espírito Santo.
Im Gespräch sagte Sabeth Perez: "In diesen Tagen ist Kultur noch wichtiger!"
 
 
 
 

"Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn."

Lesung aus dem Buch Numeri

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,

es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.

Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.

Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.

Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.

Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.

Bei jeder Krankheit, in jeder Krise, habe ich zwei Möglichkeiten: ich kann fliehen, ich kann weglaufen, ich kann die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Ich kann die Krise und das, was sie mir sagt, verdrängen. Oder ich halte stand, sehe dem, was mich bedrängt, in die Augen, halte den Anblick dessen, was mir zusetzt, aus.

"Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben."


 

 

 

 

Tagesimpuls, 25.03.2020 "Verkündigung des Herrn"

Larissa Neufeld spielt für Euch aus der Pauluskirche, Ahlen
 
 „Sinfonia“ aus der Kantate „Wir danken dir, Gott“ von Johann Sebastian Bach.
 

 

www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=LhY9JkN3ozc&feature=emb_logo

Bach beginnt seine Kantate Nr 29 mit diesem festlichen Introitus. Man kann für die Menschwerdung Gottes nicht genug danken...

Es ist eigentlich ein schöner Gedanke, der sich mit diesem Marienbrunnen verbunden hat: dass Gott mitten in unseren Alltag einbricht, dass er sich gerade dort finden lässt, wo wir ihn am wenigsten suchen. So war es auch bei Maria. Sie war beim Wasserholen; am Dorfbrunnen hat sie sich vielleicht mit den anderen Frauen aus Nazareth getroffen. Vielleicht hat man Neuigkeiten ausgetauscht, ist miteinander ins Gespräch gekommen - so, wie das halt ist, wenn man sich bei alltäglichen Dingen über den Weg läuft.

„Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ 

Tagesimpuls, Dienstag, 24.03.2020

Musik (eigens freigegeben für den heutigen Impuls)

Christian Kappe & Cru Sauvage mit Burkhard Jasper & Kai Brückner:   In Memory Of Black Orpheus

 

Lesung: Ez 47,1–9.12
Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar. Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln. Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel. Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften. Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte. Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang. Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume. Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Áraba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund. Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben. An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.
Es ist klar, was das bedeuten soll: Das Wasser, das in dieser Vision die bedeutende Rolle spielt, das kommt von Gott, das ist Gottes Wasser. Wenn man das Kindern erzählt, könnte man auch sagen: Gott läuft die Badewanne über. Da läuft seine Gnade, seine Kraft, seine Geduld, aus seinem Tempel heraus in die Welt.
 
Auch das brasiliansche Lied im Bossa Nova Stil "Black Orpheus" berichtet von einem besonderen Ort, in dem sich Gott zeigt und verschiedene Welten miteinander vereint. In der Idylle eines locus amoenus wurden die Gesetze menschlichen Lebens und der Physik außer Kraft gesetzt: hier trafen sich Menschen und Götter, oder Nymphen mit Menschen. Zwist und Streit gibt an diesen Orten nicht, nur Eintracht und Frieden. Und dort herrschte eine ursprüngliche Eintracht zwischen Natur und Mensch vor: Menschen lebten mit Tieren zusammen und die Tiere konnten sprechen und verstehen. An solchen Orten atmete der Hauch der Ewigkeit.
 

Black Orpheus  „Karnevalsmorgen“ ist ein von Luis Bonfá und Antonio Maria komponierter Bossa Nova, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Jazz Standard entwickelt hat. Das Lied wurde 1959 als eines der Musikstücke für den brasilianischen Film Orfeu Negro  komponiert und darin sowohl gesungen und gesummt von Agostino dos Santos (dargestellt von Breno Mello als Orfeu) und Elizeth Cardoso.

 


02 Titel 02 In Memory Of Black Orpheus.mp3 (6169530)

4. Fastensonntag, 22.03.20.

"Laetare"

Die Fastenzeit hat in diesem Jahr einen ganz neuen Charakter bekommen und ihre drei klassischen Ausdrucksformen – Fasten, Gebet und Werke der Liebe – einen ganz neuen Inhalt. Einiges spricht dafür, dass sie, im übertragenen Sinne verstanden, sogar über Ostern hinausreichen wird.